Der umstrukturierte Klassenraum
Moderne Unterrichtsformen und bestimmte Methodiken
können am besten in einem umstrukturierten Klassenraum
umgesetzt werden. Lernkonzeptionen mit innerer
Differenzierung erfordern ein zeitweiliges Auflösen
größerer Gruppen zugunsten kleinerer homogener
Gruppen. Eine individuelle Lernförderung kann nur in
individuellen Räumen stattfinden. Dafür werden vorhandene
Tische mit flexiblen Möbeln kombiniert und die
bisherige Ausstattung mit modernen Unterrichtsmitteln,
wie z.B. einem Inter-Active-Board, sinnvoll ergänzt.
Die veränderte mobiliare Anordnung zeigt mehrere Vorzüge:
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Im Klassenraum entsteht mehr Platz als beim Frontalunterricht,
sodass eine Gesprächs-, Arbeits- oder
Ruheecke zusätzlich eingerichtet werden kann.
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Die Lernatmosphäre wird aufgelockert.
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Soziale Steuerungen sind günstiger zu bewerkstelligen,
indem Schüler in Außenseiterpositionen zu
integrationsfähigen Schülern gesetzt werden können.
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Methodische Variationen sind besser realisierbar, weil
Schülergruppen nach unterschiedlichen Kriterien
(Leistungsgruppen, Partnermodellen, Tutorenkonstellationen
usw.) gebildet werden können. Die Lehrkaft
kann sich im Bedarfsfall einem Gruppentisch zugesellen
und helfen, motivieren, diskutieren und anderweitig
unterstützen.
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Sozialformen unterschiedlicher Art (z.B. Schüler helfen
Schülern, Diskussionsvorbereitungen, Talentnutzung)
können leichter erprobt und umgesetzt werden.
Wichtig ist, dass die Tischgruppen tafelzugewandt
angeordnet werden, damit kein Schüler mit dem Rücken
zur Wandtafel sitzt.